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	<title>Initiative Lieferkettengesetz</title>
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	<description>Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden.</description>
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	<title>Initiative Lieferkettengesetz</title>
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		<title>Aktuelles von der Initiative Lieferkettengesetz     9. Juli 2026</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2026/07/09/aktuelles-von-der-initiative-lieferkettengesetz-9-juli-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 14:05:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Koalitionsausschuss bis zur CSDDD-Umsetzung Kahlschlag beim Lieferkettengesetz? Koalitionsausschuss will 95 % der Unternehmen aus der Verantwortung nehmen Im Koalitionsausschuss am 1. Juli haben die Parteispitzen von CDU/CSU und SPD angekündigt, den Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) im Zuge der anstehenden Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) massiv einschränken zu wollen. Dieser geplante Rückschritt ist nach Einschätzung von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vom Koalitionsausschuss bis zur CSDDD-Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Kahlschlag beim Lieferkettengesetz? Koalitionsausschuss will 95 % der Unternehmen aus der Verantwortung nehmen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Im Koalitionsausschuss am 1. Juli haben die Parteispitzen von CDU/CSU und SPD angekündigt, den Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) im Zuge der anstehenden Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) massiv einschränken zu wollen. Dieser geplante Rückschritt ist nach Einschätzung von juristischen Expert*innen potenziell rechtswidrig und hätte fatale Folgen für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt. Die Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtline soll im Herbst beginnen. Generell lässt der Beschluss auf Basis des Reformprogramms des Koalitionsausschusses jedoch noch erheblichen Interpretationsspielraum.</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Rechtswidriger Rückschritt beim Menschenrechtsschutz</strong></h4>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die CSDDD sieht eine Anwendung erst für Unternehmen ab 5.000 Beschäftigten und mit mindestens 1,5 Milliarden Euro Jahresumsatz vor. Plant die Bundesregierung hier eine reine „1:1-Umsetzung“, würden rund 95 Prozent der bisher vom deutschen LkSG erfassten Unternehmen aus der Verantwortung entlassen. Das Gesetz gälte dann nur noch für etwa 150 Unternehmen in Deutschland.&nbsp;<a href="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2026/03/260325_Rechtsgutachten_Umsetzung_CSDDD_in_DE.pdf"><u>Ein solcher Rückbau ist jedoch </u><u>sehr wahrscheinlich</u><u> völkerrechtswidrig</u></a>, denn es widerspricht den Rückschrittsverboten sowohl des Völker- als auch des EU-Rechts, da das bereits erreichte menschenrechtliche Schutzniveau erheblich abgesenkt werden würde.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Symbolpolitik auf Kosten der Betroffenen und der Wirtschaft</strong></h4>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dabei zeigt sich in der Praxis immer deutlicher: Das Lieferkettengesetz wirkt. Arbeiter*innen und Gewerkschaften weltweit konnten mithilfe des LkSG bereits konkrete Verbesserungen und bessere Arbeitsbedingungen erkämpfen. Ihnen diese rechtliche Handhabe wieder zu entziehen, ist ein Schlag ins Gesicht von Beschäftigten und Betroffenen weltweit.&nbsp;Bundeskanzler Merz argumentiert, im Sinne der deutschen Wirtschaft zu handeln. Doch der Beschluss ist reine Symbolpolitik. Die eigentlichen Ursachen der aktuellen wirtschaftlichen Schwäche – wie die marode Infrastruktur, der Fachkräftemangel, hohe Energiepreise und die daraus resultierende Investitionszurückhaltung – werden damit keineswegs gelöst. Im Gegenteil: Die Bundesregierung schafft massive Rechtsunsicherheit für genau jene Vorreiter-Unternehmen, die in den vergangenen Jahren erhebliche Ressourcen in den Aufbau verlässlicher Sorgfaltsstrukturen investiert haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Die Chancen der CSDDD nutzen</strong></h4>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Trotz des angedrohten Kahlschlags beim Anwendungsbereich <a href="https://www.cora-netz.de/umsetzung-der-csddd-eine-wichtige-chance-fuer-das-lieferkettengesetz/"><u>bietet die CSDDD-Umsetzung auch erhebliche Chancen</u><u> für </u><u>entscheidende Verbesserungen</u></a>. Dazu gehört allen voran eine wirksame zivilrechtliche Haftungsregelung, damit Betroffene von Menschenrechtsverletzungen endlich wirksam vor deutschen Gerichten auf Schadensersatz klagen können.&nbsp;Zudem verlangt die CSDDD eine vollständig unabhängige Durchsetzungsbehörde. <a href="https://www.cora-netz.de/gesetzesabschaffung-durch-die-hintertuer/"><u>Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfüllt diese Anforderung derzeit offensichtlich nicht.</u></a>&nbsp;Eine echte 1:1-Umsetzung der CSDDD muss daher auch bedeuten, die staatliche Kontrolle der Lieferketten unabhängig und effektiv aufzustellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.lieferkettengesetz.de/mailingaktion/" target="_blank" rel=" noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="618" height="208" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2026/09/Aktiv-werden_Mailingaktion_2.png" alt="" class="wp-image-32537" style="width:400px;height:auto" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2026/09/Aktiv-werden_Mailingaktion_2.png 618w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2026/09/Aktiv-werden_Mailingaktion_2-300x101.png 300w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /></a></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelles von der Initiative Lieferkettengesetz  13. Februar 2025</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2026/02/13/aktuelles-von-der-initiative-lieferkettengesetz-13-februar-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Rück- und Ausblick: Was wir geschafft haben und wie es weiter geht Mit etwas Abstand blicken wir erschöpft – aber auch stolz – auf das vergangene Jahr zurück. Der Backlash gegen das deutsche und europäische Lieferkettengesetz, dem wir uns entgegenstellen mussten, war enorm: Die EU-Kommission hat gegen die Vorschriften für bessere Rechtssetzung verstoßen, die Konservativen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading has-text-align-left">Rück- und Ausblick: Was wir geschafft haben und wie es weiter geht</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Mit etwas Abstand blicken wir erschöpft – aber auch stolz – auf das vergangene Jahr zurück. Der <strong>Backlash gegen das deutsche und europäische Lieferkettengesetz</strong>, dem wir uns entgegenstellen mussten, war enorm: Die EU-Kommission hat gegen die <a href="https://corporatejustice.org/news/joint-press-release-eu-watchdog-slams-commissions-undemocratic-environmental-rollbacks/">Vorschriften für bessere Rechtssetzung</a> verstoßen, die Konservativen im EU Parlament (mit CDU/CSU) haben mit den <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=6_D1ZAzkvkk">Rechtsextremen zusammengearbeitet</a> und die deutsche Bundesregierung hat eine <a href="https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2025/10/ein-bisschen-kinderarbeit-ist-okay/">rechtswidrige Weisung</a> erteilt – alles, um das LkSG oder die CSDDD zu schwächen. Dass dabei <a href="https://www.somo.nl/the-secretive-cabal-of-us-polluters-that-is-rewriting-the-eus-human-rights-and-climate-law/">fossile Großkonzerne</a> aus den USA massiven Einfluss genommen haben, ist nur die Spitze des Eisbergs.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Unsere Kampagne</strong></h4>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Auf diese Skrupellosigkeit waren wir nach dem Erfolg der im Sommer 2024 verabschiedeten EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) erst nicht vorbereitet. Wir mussten umplanen – und <strong>haben ordentlich was auf die Beine gestellt</strong>. Entstanden ist eine neue Kommunikationslinie samt Petition zur „Rettung des Lieferkettengesetzes“, die von unseren vielen Bündnisorganisationen engagiert verbreitet und genutzt wurde &#8211; auf Veranstaltungen und Messen, in den Weltläden und Oxfam-Shops. <strong>Der Einsatz aller – off- sowie online &#8211; war enorm</strong>. Hier ein Überblick, was alles passiert ist: <a href="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2026/02/Recap_ILG-Kampagne_Lieferkettengesetz-retten_2025.pdf">Recap ILG 2025</a>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">An dieser Stelle ein von tiefsten Herzen kommender <strong>Dank an alle Aktiven</strong> dieses großartigen Bündnisses! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49a.png" alt="💚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Und was hat es genützt?</strong></h4>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Einiges! Ja, die Abschwächungen an der CSDDD und die geplanten Änderungen am LkSG sind massiv – aber weit davon entfernt, Unternehmen aus der Verantwortung zu entlassen. Sorgfaltspflichten gelten weiterhin und mit der CSDDD werden, trotz Abschwächungen, entscheidende Verbesserungen Einzug ins deutsche Lieferkettengesetz halten. <strong>Eine drohende völlige Entkernung konnte erfolgreich verhindert werden</strong>! Das mag nach wenig klingen, ist aber vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten enorm viel: Es gibt weiterhin Handlungsspielraum, um Menschenrechte und Umwelt entlang globaler Lieferketten zu schützen. Hier gibt es einen Überblick über den aktuellen Stand zur <a href="https://www.cora-netz.de/abschwaechung-trotz-wirkung-das-lieferkettengesetz-zwischen-novelle-und-eu-richtlinie/">LkSG-Novelle</a> und zur <a href="https://www.cora-netz.de/eu-lieferkettenrichtlinie-nach-dem-omnibus-rueckschritte-doch-gesetzlich-verbindliche-sorgfaltspflichten-bleiben/">CSDDD</a>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Während sich die Initiative in den kommenden Monaten auf die LkSG-Novelle und das baldige CSDDD-Umsetzungsgesetz fokussieren muss, ist auch klar: Das Lieferkettengesetz ist nur eines von vielen Zielen einer <strong>massiven Deregulierungsagenda</strong> in Deutschland, in der EU, weltweit. Es wird auch für uns als Initiative wichtig sein, das Lieferkettengesetz eingebettet in diesen größeren Kontext zu verstehen und uns entsprechend zu vernetzen, um stärker handlungsfähig zu sein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelles von der Initiative Lieferkettengesetz  18. Dezember 2025</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/12/18/aktuelles-von-der-initiative-lieferkettengesetz-18-dezember-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei Schritte vor, einen zurück: Das Lieferkettengesetz bleibt Mit der Abstimmung im EU-Parlament am Montag kam das Ringen um das Omnibus-I-Paket zu seinem Abschluss. Die noch ausstehende Abstimmung im EU-Rat ist auf Februar terminiert, sollte aber nur noch eine Formalie sein. Das Resultat? Eine komplette Streichung der Klimatransitionspläne und der EU-weit einheitlichen Haftungsregel sowie ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading has-text-align-left">Drei Schritte vor, einen zurück: Das Lieferkettengesetz bleibt</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Mit der <a href="https://www.lieferkettengesetz.de/pressemitteilung/omnibus-i-paket-eu-parlament-besiegelt-entkernung-der-csddd-erneut-im-schulterschluss-mit-rechtsextremen/">Abstimmung im EU-Parlament am Montag</a> kam das Ringen um das <strong>Omnibus-I-Paket</strong> zu seinem Abschluss. Die noch ausstehende Abstimmung im EU-Rat ist auf Februar terminiert, sollte aber nur noch eine Formalie sein.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Resultat? Eine komplette <strong>Streichung der Klimatransitionspläne und der EU-weit einheitlichen Haftungsregel</strong> sowie ein <strong>Anwendungsbereich</strong> (5.000 Mitarbeitende und 1,5 Milliarden Euro Jahresumsatz), der nur noch die wirklich ganz, ganz, ganz großen Unternehmen zur Verantwortung zieht.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Aber: <strong>Es gibt die Richtlinie noch immer</strong> – und das ist nicht selbstverständlich.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.somo.nl/the-secretive-cabal-of-us-polluters-that-is-rewriting-the-eus-human-rights-and-climate-law/">Recherchen von SOMO</a> haben noch einmal deutlich gemacht, welch <strong>massivem Gegenwind</strong> wir in den vergangenen Monaten trotzen mussten: Neben Friedrich Merz und konservativen Fraktionen in Deutschland und der EU, witterten auch <strong>fossile Großkonzerne</strong>, Ölländer wie Katar und Trump höchstpersönlich eine Chance, mit dem Omnibus die EU-Lieferkettenrichtlinie gleich ganz platt zu machen. Das dies nicht gelungen ist, können auch wir uns mit Stolz auf die Fahnen schreiben. An dieser Stelle <strong>ein großer Dank an alle Bündnisorganisationen für den großartigen Einsatz</strong> – öffentlich sowie hinter den Kulissen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Denn ja, die Abschwächungen sind massiv. Gehen wir aber <strong>einen Schritt zurück</strong> und schauen, wo wir noch vor einigen Jahren standen, wird deutlich: Selbst mit dem, was nun noch von der CSDDD übrig ist, haben wir entscheidende Schutzmechanismen zur Verfügung – und <strong>Verbesserungen gegenüber dem LkSG</strong>:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">   <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25aa.png" alt="▪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Dank des <strong>risikobasierten Ansatzes</strong> wird der Fokus dorthin gelenkt, wo die größten Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen bestehen – statt auf direkte Zulieferer wie beim LkSG.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">   <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25aa.png" alt="▪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Die CSDDD bezieht sich auf weitaus mehr <strong>umweltbezogene Vorschriften</strong> als das LkSG, zum Beispiel aus internationalen Meeres- und Biodiversitätsschutzbestimmungen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">   <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25aa.png" alt="▪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><strong>Bußgelder</strong> bei Verstößen können bis zu 3 Prozent des Jahresumsatzes betragen – mehr als im LkSG vorgesehen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">   <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25aa.png" alt="▪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Auch wenn die EU-weit einheitliche Haftungsregel gestrichen wurde, sind Mitgliedsländer verpflichtet, sicherzustellen, dass Betroffene ein <strong>Recht auf Schadensersatz</strong> haben. Nach dem LkSG ist dies gar nicht möglich.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die CSDDD wird also – auch post-Omnibus – <strong>konkrete Verbesserungen für das deutsche Lieferkettengesetz</strong> und damit für Arbeiter*innen und Umweltschutz bringen. Nun geht es darum, dass diese auch umgesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>210.438 Menschen fordern: „Herr Merz, Hände weg vom Lieferkettengesetz!“ –  Petitionsübergabe vor dem Bundeskanzleramt</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/10/08/210-438-menschen-fordern-herr-merz-haende-weg-vom-lieferkettengesetz-petitionsuebergabe-vor-dem-bundeskanzleramt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 12:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=32020</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam mit unserem breiten Bündnis aus über 90 Menschenrechts- und Umweltorganisationen haben wir im Mai eine Petition zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und der EU-Lieferkettenrichtlinie an den Bundeskanzler gestartet &#8211; über 210.000 Menschen haben sich bereits angeschlossen! Am 8. Oktober haben wir diese Stimmen vor dem Kanzleramt sichtbar gemacht. Mit dabei waren neben Vertreter*innen unserer vielen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit unserem breiten Bündnis aus über 90 Menschenrechts- und Umweltorganisationen haben wir im Mai eine <a href="https://www.lieferkettengesetz.de/lieferkettengesetzretten/">Petition zum Erhalt des Lieferkettengesetzes</a> und der EU-Lieferkettenrichtlinie an den Bundeskanzler gestartet &#8211; <strong>über 210.000 Menschen haben sich bereits angeschlossen</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Oktober haben wir diese Stimmen vor dem Kanzleramt sichtbar gemacht. Mit dabei waren neben Vertreter*innen unserer vielen Bündnisorganisationen auch <strong>Gewerkschafter*innen und Wissenschaftler*innen aus Pakistan, Bangladesch, Indien, Mexiko</strong> und weiteren Ländern. Denn sie wissen aus erster Hand, was auf dem Spiel steht, wenn Regelungen zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt abgeschwächt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zehra Khan</strong>, Generalsekretärin der <strong>Home-Based Women Workers’ Federation</strong> (HBWWF) in Pakistan, betonte: „<em>Wer das Lieferkettengesetz jetzt abschaffen oder schwächen will, riskiert, dass sich Katastrophen wie Rana Plaza wiederholen – mit unermesslichem Leid für die Betroffenen und ihre Familien. Diejenigen, die so tun, als sei dieses Gesetz zu bürokratisch, nehmen das billigend in Kauf.</em>“</p>



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                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-32124 ms-image " aria-roledescription="slide" data-date="2025-11-04 14:03:16" data-filename="DSC_3778-scaled.jpg" data-slide-type="image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-scaled.jpg" class="slider-32119 slide-32124 msDefaultImage" alt="" rel="" title="DSC_3778" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-scaled.jpg 2560w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-300x200.jpg 300w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-1024x683.jpg 1024w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-768x512.jpg 768w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-1536x1024.jpg 1536w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-2048x1365.jpg 2048w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3778-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><div class="caption-wrap"><div class="caption"><div>Bärbel Kofler übernimmt die Petition <em>Foto: Initiative Lieferkettengesetz / Robert Diendorfer</em></div></div></div></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-32135 ms-image " aria-roledescription="slide" data-date="2025-11-04 14:19:16" data-filename="DSC_3644-scaled-e1762262677369.jpg" data-slide-type="image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1025" height="1400" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3644-scaled-e1762262677369.jpg" class="slider-32119 slide-32135 msDefaultImage" alt="" rel="" title="DSC_3644" /><div class="caption-wrap"><div class="caption"><div>Der Bundeskanzler mit der Kettensäge der Deregulierung...  <em>Foto: Initiative Lieferkettengesetz / Robert Diendorfer</em></div></div></div></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-32122 ms-image " aria-roledescription="slide" data-date="2025-11-04 14:03:16" data-filename="DSC_3664-scaled.jpg" data-slide-type="image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1568" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-scaled.jpg" class="slider-32119 slide-32122 msDefaultImage" alt="" rel="" title="DSC_3664" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-scaled.jpg 2560w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-300x184.jpg 300w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-1024x627.jpg 1024w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-768x471.jpg 768w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-1536x941.jpg 1536w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3664-2048x1255.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><div class="caption-wrap"><div class="caption"><div>... darf das Lieferkettengesetz nicht zu Fall bringen! <em>Foto: Initiative Lieferkettengesetz / Robert Diendorfer</em></div></div></div></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-32120 ms-image " aria-roledescription="slide" data-date="2025-11-04 14:03:15" data-filename="DSC_3875-scaled.jpg" data-slide-type="image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1682" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-scaled.jpg" class="slider-32119 slide-32120 msDefaultImage" alt="" rel="" title="DSC_3875" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-scaled.jpg 2560w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-300x197.jpg 300w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-1024x673.jpg 1024w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-768x505.jpg 768w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-1536x1009.jpg 1536w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3875-2048x1346.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><div class="caption-wrap"><div class="caption"><div><em>Foto: Initiative Lieferkettengesetz / Robert Diendorfer</em></div></div></div></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-32121 ms-image " aria-roledescription="slide" data-date="2025-11-04 14:03:15" data-filename="DSC_3889-scaled.jpg" data-slide-type="image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1731" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-scaled.jpg" class="slider-32119 slide-32121 msDefaultImage" alt="" rel="" title="DSC_3889" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-scaled.jpg 2560w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-300x203.jpg 300w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-1024x692.jpg 1024w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-768x519.jpg 768w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-1536x1038.jpg 1536w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3889-2048x1385.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><div class="caption-wrap"><div class="caption"><div><em>Foto: Initiative Lieferkettengesetz / Robert Diendorfer</em></div></div></div></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-32126 ms-image " aria-roledescription="slide" data-date="2025-11-04 14:03:16" data-filename="DSC_3906-scaled.jpg" data-slide-type="image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1714" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-scaled.jpg" class="slider-32119 slide-32126 msDefaultImage" alt="" rel="" title="DSC_3906" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-scaled.jpg 2560w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-300x201.jpg 300w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-1024x686.jpg 1024w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-768x514.jpg 768w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-1536x1028.jpg 1536w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3906-2048x1371.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><div class="caption-wrap"><div class="caption"><div><em>Foto: Initiative Lieferkettengesetz / Robert Diendorfer</em></div></div></div></li>
            </ul>
        </div>
        
    </div>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bärbel Kofler</strong>, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung&nbsp;(BMZ), hat unsere Petition entgegengenommen und wird sie<strong> an den Bundeskanzler weiterleiten</strong>. Denn von der Wichtigkeit des Gesetzes ist sie überzeugt: <strong>„</strong><em>Ich halte das Gesetz nach wie vor für fundamental, wenn es um Arbeitnehmerrechte weltweit geht<strong>“</strong></em>, sagte sie bei der Petitionsübergabe. Als ehemalige Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung hat sie die Entstehung des Lieferkettengesetzes selbst viele Jahre begleitet. <strong>Was ihr Mut macht? Dass so viele Menschen sich noch immer für das Lieferkettengesetz einsetzen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das können wir nur unterstreichen und sagen noch einmal: <strong>Danke an alle Aktiven</strong>, die diese vielen Unterschriften mit ihrem Engagament bei Veranstaltungen, Filmvorführungen, Beiträgen in den sozialen Medien und vielen, vielen Einzelgesprächen ermöglicht haben!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Datum: 8. Oktober 2025<br></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechtsbündnis gegen Nachhaltigkeit?</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/10/06/rechtsbundnis-gegen-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 06:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=32008</guid>

					<description><![CDATA[Deutsche Europaabgeordnete der Union wollen EU-Lieferkettenrichtlinie abschaffen oder aushöhlen – notfalls gemeinsam mit Rechtsaußen-Fraktionen Nach zweijährigen Verhandlungen trat am 25. Juli 2024 die EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) offiziell in Kraft. Sie verpflichtet große Unternehmen ab Juli 2027, Menschenrechte und die Umwelt entlang der gesamten Lieferkette zu achten sowie Klimapläne im Einklang mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Deutsche Europaabgeordnete der Union wollen EU-Lieferkettenrichtlinie abschaffen oder aushöhlen – notfalls gemeinsam mit Rechtsaußen-Fraktionen</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Nach zweijährigen Verhandlungen trat am 25. Juli 2024 die EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) offiziell in Kraft. Sie verpflichtet große Unternehmen ab Juli 2027, Menschenrechte und die Umwelt entlang der gesamten Lieferkette zu achten sowie Klimapläne im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen zu erstellen und umzusetzen. Wenngleich die Richtlinie Lücken aufweist, etwa mit Blick auf den Finanzsektor, ist sie ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft weltweit.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Am 26. Februar 2025 schlug die EU-Kommission jedoch das so genannte „Omnibus I Paket“ zur „Vereinfachung“ mehrerer Nachhaltigkeitsgesetze der EU vor, welches die CSDDD weitgehend aushöhlen und wirkungslos machen würde.1 Alsbald wurde zudem klar, dass CDU und CSU sich damit nicht zufriedengeben. Bereits bei seinem Antrittsbesuch bei der EU erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz am 9. Mai in Brüssel: „Wir werden in Deutschland das nationale Gesetz aufheben, und ich erwarte auch von der EU, dass sie diesen Schritt nachvollzieht und diese Richtlinie aufhebt.“</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Zwar hat die Bundesregierung auf Druck der SPD offiziell eine andere Position bezogen und auch Bundeskanzler Merz ist später etwas zurückgerudert. Änderungsanträge (Amendments) von Angelika Niebler, Markus Ferber, Daniel Caspary und anderen Abgeordneten der Union im Europäischen Parlament (EP) lassen jedoch keinen Zweifel, dass die Abschaffung weiterhin ihr Ziel ist. Äußerungen von Angelika Niebler (CSU) sowie des schwedischen EVP-Verhandlungsführers Jörgen Warborn zeigen zudem, dass sie zu diesem Zweck selbst vor einem Bündnis mit rechtsextremen Gruppierungen im Europäischen Parlament nicht zurückschrecken. Während die Union im Bundestag weiterhin die Brandmauer zur Alternative für Deutschland (AfD) beschwört, steht deren Abriss im EP möglicherweise kurz bevor, wenn der Rechtsausschuss am 13. Oktober über seine Position zum Omnibus I Paket abstimmt.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Hier finden Sie das gesamte <a href="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/Briefing_10_2025_Rechtsbuendnis_gegen_Nachhaltigkeit.pdf">Briefing von Karolin Seitz und Armin Paasch</a>, herausgegeben von Misereor, Global Policy Forum Europe und der Initiative Lieferkettengesetz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Datum: 6. Oktober 2025</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/Briefing_10_2025_Rechtsbuendnis_gegen_Nachhaltigkeit.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="605" height="861" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-Cover.png" alt="" class="wp-image-32011" style="width:400px" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-Cover.png 605w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-Cover-211x300.png 211w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /></a></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmscreening: THE PICKERS – Ausgebeutet für unser Obst?</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/09/06/filmscreening-the-pickers-ausgebeutet-fuer-unser-obst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2025 08:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=31883</guid>

					<description><![CDATA[Datum: Dienstag, 16. September 2025Uhrzeit: 18:00 UhrOrt: Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin Der Dokumentarfilm THE PICKERS begleitet Saisonarbeiter*innen im Süden Europas, die das Obst für unsere Supermärkte ernten. Viele von ihnen arbeiten unter prekären Bedingungen und werden massiv ausgebeutet. Im Anschluss an das Screening laden wir zu einem Filmgespräch mit Elke Sasse, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Datum</strong>: Dienstag, 16. September 2025<br><strong>Uhrzeit</strong>: 18:00 Uhr<br><strong>Ort</strong>: Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Der Dokumentarfilm <em>THE PICKERS</em> begleitet Saisonarbeiter*innen im Süden Europas, die das Obst für unsere Supermärkte ernten. Viele von ihnen arbeiten unter prekären Bedingungen und werden massiv ausgebeutet.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Im Anschluss an das Screening laden wir zu einem Filmgespräch mit <strong>Elke Sasse</strong>, Regisseurin des Films, und <strong>Steffen Vogel</strong>, Oxfam-Referent für globale Lieferketten und Menschenrechte im Agrarsektor.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Gemeinsam diskutieren wir, wie ein starkes Lieferkettengesetz dazu beitragen kann, solche Missstände zu verhindern – und welche Verantwortung Politik, Wirtschaft und Verbraucher*innen tragen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kurze <a href="https://t1p.de/s7u99">Anmeldung</a> erleichtert uns die Planung. Spontanes Vorbeikommen ist ebenso möglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/09/Einladung-Pickers-Screening_Sharepic-819x1024.png" alt="" class="wp-image-31892" style="width:500px" srcset="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/09/Einladung-Pickers-Screening_Sharepic-819x1024.png 819w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/09/Einladung-Pickers-Screening_Sharepic-240x300.png 240w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/09/Einladung-Pickers-Screening_Sharepic-768x960.png 768w, https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/09/Einladung-Pickers-Screening_Sharepic.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Datum: 6. September 2025</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMAS zur Änderung des LkSG &#8211; Das Lieferkettenegsetz darf nicht abgeschwächt werden!</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/09/01/stellungnahme-zum-referentenentwurf-des-bmas-zur-aenderung-des-lksg-das-lieferkettenegsetz-darf-nicht-abgeschwaecht-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 07:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=31870</guid>

					<description><![CDATA[Berlin, 28.8.2025 Der Entwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) sieht massive Abschwächungen vor und würde damit den bereits erreichten Schutz von Menschenrechten und Umwelt untergraben. Wir lehnen den Referentenentwurf ab und fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen nicht zu beschließen. Hier geht&#8217;s zur Stellungnahme.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Berlin, 28.8.2025</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) sieht massive Abschwächungen vor und würde damit den bereits erreichten Schutz von Menschenrechten und Umwelt untergraben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lehnen den Referentenentwurf ab und fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen nicht zu beschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-08-29_ILG_Stellungnahme-LkSG-Referentenentwurf.pdf">Hier geht&#8217;s zur Stellungnahme.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Unternehmensumfrage zeigt: Mehrheit der Unternehmen sehen Lieferkettengesetz positiv</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/06/10/aktuelle-unternehmensumfrage-zeigt-mehrheit-der-unternehmen-sehen-lieferkettengesetz-positiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 08:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=31693</guid>

					<description><![CDATA[Für eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Berliner JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung wurden 1.350 Wirtschaftsentscheider*innen zu ihren Erfahrungen mit dem Lieferkettengesetz (LkSG) und ihrer Einschätzung zum EU-Lieferkettengesetz (CSDDD) befragt. Die Befragung zeigt, dass Menschenrechte und Umweltstandards eine hohe Relevanz für die Unternehmen haben. Einige Ergebnisse: • 69 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Für eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Berliner <a href="https://jaro-institut.de/">JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung</a> wurden 1.350 Wirtschaftsentscheider*innen zu ihren Erfahrungen mit dem Lieferkettengesetz (LkSG) und ihrer Einschätzung zum EU-Lieferkettengesetz (CSDDD) befragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Befragung zeigt, dass Menschenrechte und Umweltstandards eine hohe Relevanz für die Unternehmen haben. Einige Ergebnisse:</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><em>•  69 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards bei ihren Geschäften als wichtig bis sehr wichtig.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>•  Lediglich 8 Prozent der befragten Unternehmen wünschen sich eine Reduktion ihrer Sorgfaltspflichten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>•  56 Prozent begrüßen die geplante Harmonisierung durch die CSDDD.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>•  Die Omnibus-Initiative auf EU-Ebene verunsichert: Die Hälfte der Befragten befürchtet Rechtsunsicherheit und zögert dadurch Investitionsentscheidungen hinaus.</em></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Die Mehrheit der deutschen Unternehmen wollen Verantwortung übernehmen und sehen die Vorteile des Lieferkettengesetzes. Die Politik – in Deutschland und der EU – muss Kurs halten, statt abzuschwächen und zu verunsichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht es zu <a href="https://jaro-institut.de/wp-content/uploads/2025/06/JARO_YouGov_03062025_final3_DE.pdf">allen Ergebnissen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Datum: 4. Juni 2025</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Protestaktion zur Karlspreisverleihung: ein Wertekompass für Ursula von der Leyen</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/05/29/protestaktion-zur-karlspreisverleihung-ein-wertekompass-fuer-ursula-von-der-leyen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 16:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=31711</guid>

					<description><![CDATA[Zur Verleihung des Karlspreises in Aachen haben wir Ursula von der Leyen einen symbolischen Wertekompass überreicht. Wir fordern die Kommissionspräsidentin auf, den Green Deal und die Lieferkettenrichtlinie zu verteidigen und umzusetzen. Den den Karlspreis erhält Ursula von der Leyen unter anderem „für ihre Impulse zum Green Deal“. Die bittere Ironie: Mit dem Omnibus I Paket [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zur Verleihung des Karlspreises in Aachen haben wir Ursula von der Leyen einen symbolischen Wertekompass überreicht. Wir fordern die Kommissionspräsidentin auf, den <strong>Green Deal und die Lieferkettenrichtlinie zu verteidigen</strong> und umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den den Karlspreis erhält Ursula von der Leyen unter anderem „für ihre Impulse zum Green Deal“. Die bittere Ironie: Mit dem Omnibus I Paket stellt die EU-Kommissionspräsidentin aktuell selbst die <strong>Weichen zur Rückabwicklung von Kernprojekten des Green Deal</strong>, unter anderem der EU-Lieferkettenrichtlinie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Gerade heute ist es wichtiger denn je, dass Europa klar Haltung zeigt: für unsere gemeinsamen Werte und für eine verlässliche, nachhaltige Wirtschaftspolitik“,</em> erklärt <strong>Sofie Kreusch, Koordinatorin der Initiative Lieferkettengesetz</strong>. „<em>Die geplante Aushöhlung der Lieferkettenrichtlinie wäre ein massiver Rückschritt beim Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima, aber auch für Unternehmen, die bereits jetzt nachhaltig wirtschaften</em>.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der symbolische Wertekompass soll von der Leyen helfen, den Pfad zum Green Deal zurückzufinden. „<em>Wir fordern die EU-Kommissionspräsidentin auf, ihren aktuellen Deregulierungskurs zu korrigieren, der weitgehend den Forderungen einiger mächtiger Wirtschaftsverbände folgt</em>“, fordert <strong>Nina Katzemich von Lobbycontrol</strong>. „<em>Die EU wird nicht wettbewerbsfähiger, indem sie Kahlschlag an ihren guten Regeln zum Schutz von Mensch und Umwelt betreibt.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Insbesondere der Finanzsektor wird sich die Hände über seinen Lobbyerfolg reiben</em>“ warnt <strong>Gertrud Falk von FIAN Deutschland</strong>. Er soll nach Plänen der EU-Kommission endgültig aus dem Anwendungsbereich der EU-Lieferkettenrichtlinie ausgenommen werden. „<em>Dabei ermöglichen Finanzinstitutionen oft wissentlich Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen durch ihre Geschäfte. Die EU darf nicht länger ein sicherer Hafen für diese Praktiken sein.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund der Aktion</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von der Kommission vorgeschlagene Omnibus I Paket sieht vor, die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD), die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), die Taxonomie-Verordnung und den CO2-Grenzausgleichmechanismus (CBAM) zu „vereinfachen“. <strong>In Wahrheit droht jedoch ein radikaler Kahlschlag</strong>, insbesondere bei der Lieferkettenrichtlinie, die Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten, Umwelt und Klima in globalen Lieferketten verpflichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund ist eine <strong>massive Lobbykampagne deutscher, französischer und italienischer Wirtschaftsverbände</strong> gegen jegliche Nachhaltigkeitsvorgaben – unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus und der Wettbewerbsfähigkeit.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Datum: 29. Mai 2025</em></p>



<div class="wp-block-advgb-images-slider advgb-images-slider-block advg-images-slider-c46f9adc-053b-4993-9e4b-e1a46154192d"><div class="advgb-images-slider" dir="ltr"><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4558-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/NZ6_0665-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4746-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/NZ6_0493-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4796.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/NZ6_0615-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/NZ6_0629-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4549-scaled.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div><div class="advgb-image-slider-item"><img decoding="async" src="https://www.lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4445.jpg" class="advgb-image-slider-img" alt="" style="width:100%;height:auto"/><div class="advgb-image-slider-item-info" style="justify-content:center;align-items:center"></div></div></div></div>



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		<title>Neue Studie zur Wirkung des Lieferkettengesetzes: Erfolge und Reformbedarf</title>
		<link>https://www.lieferkettengesetz.de/2025/05/21/neue-studie-zur-wirkung-des-lieferkettengesetzes-erfolge-und-reformbedarf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sofie Kreusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 13:56:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lieferkettengesetz.de/?p=31676</guid>

					<description><![CDATA[Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Lieferkettengesetz aufheben und die europäische Lieferkettenrichtlinie abschaffen zu wollen, ist aus Sicht von ECCHR, Brot für die Welt und Misereor vollkommen verfehlt. Eine heute gemeinsam veröffentlichte Studie zeigt: Das deutsche Lieferkettengesetz wirkt, wenn auch nicht stark genug. Betroffene nutzen das Gesetz, um Menschenrechtsverstöße anzuzeigen und Unternehmen zum Handeln [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Lieferkettengesetz aufheben und die europäische Lieferkettenrichtlinie abschaffen zu wollen, ist aus Sicht von <strong>ECCHR, Brot für die Welt und Misereor</strong> vollkommen verfehlt. Eine heute gemeinsam veröffentlichte Studie zeigt: Das deutsche Lieferkettengesetz wirkt, wenn auch nicht stark genug. Betroffene nutzen das Gesetz, um Menschenrechtsverstöße anzuzeigen und Unternehmen zum Handeln zu bewegen – ein erster Erfolg. <strong>Die Herausgeber fordern eine konsequentere Durchsetzung der geltenden Sorgfaltspflichten</strong> und gesetzliche Nachbesserungen im Rahmen einer schnellen und ambitionierten Umsetzung der beschlossenen EU-Lieferkettenrichtlinie über unternehmerischen Sorgfaltspflichten (CSDDD).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie, herausgegeben vom ECCHR, Brot für die Welt und Misereor, analysiert 18 konkrete Beschwerden gegen deutsche und in Deutschland tätige Unternehmen. <strong>Ihr Fazit: Das Lieferkettengesetz eröffnet neue Rechtswege.</strong> Erste Unternehmen konnten an den Verhandlungstisch bewegt werden und Verbesserungen erzielt werden. So berichten Arbeiter*innen von Bananenplantagen aus Ecuador von Lohnerhöhungen und mehr Schutz vor dem Einsatz giftiger Pestizide nach einer Beschwerde gegen den deutschen Lebensmittelkonzern Rewe. Insgesamt aber bleiben die Veränderungen zu zaghaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Lieferkettengesetz zeigt Wirkung – aber nur, wenn es auch konsequent durchgesetzt wird“, sagt Annabell Brüggemann, Autorin der Studie und Senior Legal Advisor beim ECCHR. „Dazu müssen <strong>die Perspektiven der betroffenen Menschen ins Zentrum rücken</strong>. Wer Missstände aufdeckt, darf nicht ignoriert werden – sondern muss gehört, geschützt und ernst genommen werden“, so Brüggemann. Die Studie empfiehlt zusätzlich konkrete Verbesserungen bei unternehmensinternen Beschwerdemechanismen sowie mehr Transparenz, Kontrolle und eine konsequentere Sanktionierung von Verstößen durch die zuständige Behörde BAFA.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statt Abschaffung konsequente Durchsetzung geltender Pflichten&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im <strong>Koalitionsvertrag angekündigten Gesetzesänderungen</strong> weisen hingegen in die falsche Richtung: „Besonders problematisch ist, dass künftig nur noch „massive Menschenrechtsverletzungen“ sanktioniert werden sollen. Zum Nachteil von Betroffenen würden dadurch Menschenrechtsverletzungen in tolerierbare und sanktionierbare unterteilt und rechtliche Grauzonen geschaffen,“ kommentiert Maren Leifker von Brot für die Welt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz betont Armin Paasch von Misereor: „Die im Sommer 2024 in Kraft getretene EU-Richtlinie darf keinesfalls weiter verwässert oder gar abgeschafft werden. Ohne <strong>stärkere Beteiligungsrechte und zivilrechtliche Haftungsregel</strong> bliebe Betroffenen der Zugang zu Recht verwehrt. Ohne Umsetzungspflicht würden Klimapläne zum Papiertiger. Das EU-Recht wie auch das Völkerrecht verbieten zudem Rückschritte beim Schutz der Menschenrechte, wie sie im Koalitionsvertrag angekündigt werden.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gesamte Studie <a href="https://www.ecchr.eu/fileadmin/Publikationen/20250512_2JahreLkSG_FINAL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finden Sie auf den Seiten des ECCHR</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Datum: 21. Mai 2025</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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